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Haus St.Martin
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| Sonnenweg 9 - 5301 Eugendorf |
| Leitung / Tel.: 06225 / 3281-11 |
| Pflege / Tel.: 06225 / 3282-21 |
| Verwaltung: Heidemarie Karl, Leiterin |
| Email: altenwohnhaus.eugendorf@salzburg.at |
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Die Bescheidenheit der älteren Menschen wird nicht selten mit Bedürfnislosigkeit verkannt. Dies ist auch bis etwa 1987 am Standard der Altenheime erkennbar. Das Seniorenwohnhaus St. Martin setzt gerade hier zukunftorientierte Akzente und schafft ein neues Bewusstsein im Umgang mit der älteren Generation und letztlich auch im Umgang mit dem eigenen Alter.
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| Der richtungsweisende Charakter des Hauses St.Martin zeigt in folgenden Bereichen: |
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1. Der ältere Mensch kann in seinem Ort alt werden - auch dann, wenn er pflegebedürftig wird. Damit können soziale Beziehungen aufrechterhalten werden. |
2. Das Haus respektiert die Privatsphäre des Bewohners. Durch das Angebot von Wohneinheiten für eine Person kann er sich von der Gemeinschaft zurückziehen. Er kann Gemein- schaft ohne Gemeinschaftszwang erleben. |
3. Das Haus St. Martin ist nicht abgesondert vom Ortsleben. Das Café, die Gemeindebibliothek, Mutterberatung und Physiotherapie machen aus dem Altenwohnhaus ein Dorf- zentrum. |
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Das von der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Eugendorf beschlossene Leitbild legt die Ziele, Wertvorstellungen und grundlegenden Absichten dar. Es bildet die verbindliche Richtschnur für sämtliche Aktivitäten und Entscheidungen des Hauses nach innen und außen.
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| Das Leitbild umfasst folgende Motive |
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Wir achten die Würde, Persönlichkeit und Rechte eines jeden Bewohners. |
Mit gegenseitigem Respekt und Sympathiebekundungen wollen wir das Vertrauen zueinander fördern. |
Wir wollen den Bewohnern ein Leben in größtmöglicher Individualität und Souveränität ermöglichen. |
Wo Menschen miteinander leben, gibt es unterschiedliche Interessen. Konfliktlösungen wollen wir gemeinsam suchen. Demokratisches Verständnis bildet dabei die Grundlage des Zusammenlebens im Alltag. |
Im Interesse unserer Bewohner legen wir größten Wert auf ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Angehörigen. |
Wir möchten uns nicht nur um das leibliche Wohl kümmern, sondern auch um das geistige und seelische Wohlbefinden. |
Wir bieten den Bewohnern Möglichkeiten der Mitwirkung und zu Eigeninitiativen an. |
Wir legen größten Wert auf transparente Information und auf Einbindung in Entscheidungsprozesse. Wir bejahen die Offenheit im Umgang und Information gegenüber der Öffent- lichkeit. |
Wir wollen ein Dienstleistungsbetrieb sein, der sich im Tagesablauf und in den Angeboten an den Bedürfnissen der Bewohner orientiert und um eine angenehme Atmosphäre im Heim bemüht ist. |
Wir möchten, dass unser Haus ein Zentrum des Ortes ist und die Bewohner am öffentlichen Leben teilnehmen können. |
Wer etwas tut, macht auch Fehler. Wir geben uns gegen- seitig die Chance, aus Fehlern zu lernen. |
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| Ausstattung |
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Für die Bewohner stehen insgesamt 51 Betten in Einbettzimmern zur Verfügung. Für Kurzzeitpflege gibt es zusätzlich 1 Zimmer. Dieses kann nach rechtzeitiger Voranmeldung vorübergehend in Anspruch genommen werden. Alle Zimmer sind pflegegerecht ausgestattet, dadurch kann ein Wechsel des Zimmers vermieden werden. Jedes Zimmer hat eine Nasszelle.
Die ostseitig gelegenen Zimmer haben einen Erker, die westseitig gelegenen einen Balkon. In der Standardausstattung der Zimmer ist auch ein kleines Küchenelement enthalten. Die Bewohner können aber mit Ausnahme eines eingebauten Garderobenschrankes sowie des Pflegebettes ihr Zimmer mit eigenen Möbelstücken einrichten.
Die Stationsbäder im 1. und 2. Obergeschoss sind modernst ausgestattet. Eines davon wird auch vom Friseur mitbenutzt.
Die Aufenthaltsbereiche im 1. und 2. Obergeschoss haben sich zu zentralen Punkten entwickelt. Zusätzlich gibt es Nischen, in die sich die Bewohner zurückziehen können.
Der Speisesaal ist für etwa 40 Personen ausgelegt. Von der Küche wird auch die Aktion Essen auf Rädern des Sozialen Hilfsdienstes Eugendorf mitbetreut.
Raum für Physiko- und Bewegungstherapie. Daneben gibt es noch einen Raum für Beschäftigungstherapie sowie einen Hobbyraum.
Das Haus St. Martin soll ein offenes Haus sein, ein Zentrum für Eugendorf. Einige Einrichtungen des Hauses stehen sowohl den Bewohnern als auch der übrigen Bevölkerung zu Verfügung:
Im Mutterberatungsraum treffen sich regelmäßig Mutter-Kind-Gruppen. Außerdem können hier kleinere Gruppen Besprech- ungen abhalten.
Die öffentliche Bücherei wird gerne besucht. In der übrigen Zeit steht die Bücherei den Bewohnern als Leseraum zur Verfügung.
In der Halle vor der Cafeteria können Veranstaltungen abgehalten werden. Bei Bedarf kann dieser Bereich von der Cafeteria mitbenutzt werden.
Die Kapelle lädt zum Verweilen und Stillewerden ein. Einheimische haben eindrucksvolle Werke dafür geschaffen:
Kreuzweg von Heidrun Hundsberger, Wandteppich von Marianne Höllbacher und Bernhard Girardi. Die Bilder in den Gängen stammen von Herrn MedR Dr. Helmut Brandstötter, sie sind eine Spende seiner Gattin an das Haus. Die Bilderleisten an den Wänden ermöglichen es zusätzlich, Ausstellungen flexibel zu gestalten.
Hobbyraum und Raum für Beschäftigungstherapie können ebenfalls von Gruppen außerhalb des Hauses benützt werden.
Die Parkanlage bietet sich als idealer Treffpunkt zwischen den Bewohnern des Hauses und der Bevölkerung an. Veranstaltungen sollen hier für eine zusätzliche Belebung sorgen.
Im Dachgeschoss befinden sich eine Privatwohnung, zwei Kleinwohnungen und Gästezimmer.
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