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Eugendorf zählt zu den 33 Gemeinden des Salzburger Flachgaus.
Dieser Gau ist zusammen mit einem halben Dutzend Tennengauer Gemeinden zu einem Zuwachsgebiet ersten Ranges in Österreich geworden. Je näher ein Ort bei der Landeshauptstadt liegt, umso intensiver war zumeist der Bevölkerungszuwachs in den letzten Jahrzehnten.
Hiebei nimmt Eugendorf eine besondere Stellung ein; es liegt - nur 10 km von der Stadtmitte entfernt - an der Hauptausfahrt des Salzburger Raumes in Richtung Linz/Wien. Beide Straßen - die alte Landstraße und die moderne Autobahn mit der Abfahrt Wallersee - führen durch Eugendorf. Eugendorf wird seit der Eröffnung des Autobahnteilstückes Salzburg-Mondsee im Jahre 1957 als das "Tor nach Salzburg" bezeichnet.
So hat es denn auch in den letzten 30 Jahren einen Bevölkerungszuwachs von 2000 auf über 6.000 Einwohner erlebt! Eugendorf war seinerzeit vorwiegend eine Landwirtschaftsgemeinde, obwohl auch Gewerbe und Handel eine beträchtliche Rolle in alter Zeit gespielt haben; die Landstraße und der Ortskern rings um die Kirche haben immer schon gewerbliche Existenzen ermöglicht.
Inzwischen hat Eugendorf eine ausgesprochen gemischt ländlich-industrielle Struktur bekommen. Den Verant- wortlichen ist inzwischen auch deutlich bewußt geworden, daß diese Entwicklung gesteuert werden muss, damit der Ort sein Gesicht als ländliche Gemeinde bewahren kann.
Eugendorf liegt geographisch genau an der Nahtstelle zwischen dem "flachen Flachgau" und dem "Flachgauer Bergland", das sich von Schwaighofen bis hinein in die Berge der Osterhorngruppe und hinüber ins Strobler Postalmgebiet erstreckt. |
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Es vereinigt in sich bergler- ische und flachländlerische Elemente. Eugendorf ist kein ruhiger Ort; es war immer schon ein Durchzugsort. Seit eh und je war viel wanderndes und fahrendes Volk unterwegs; unterwegs zwischen Pebering und Gersbach, unterwegs von Taferne zu Taferne.
Die Neumarktner und Straßwalchner zogen hier ebenso durch wie die Seekirchner über den schmalen Weg von Mühlberg her oder auch Thalgauer über Kraiwiesen. Nicht umsonst war der Knotenpunkt Straß dann auch eine der markantesten und ältesten Tafernen im Salzburger Umgebungsbe- reich. Es ist auch heute ein Stolz der Eugendorfer, Gäste gut zu bewirten und zu beherbergen, die in Reise- bussen oder privat unterwegs sind.
Diese Fläche ist in vier Katas- tralgemeinden aufgeteilt:
| Dorf: 558 m über Meeressp. |
| Scheitelhöhe der Schwaig- hofener Straße: 776 m |
| Tiefster Punkt des Gemein- degebietes im Höllgraben kurz vor der Station Hallwang: 502 m |
| Höchster Punkt am Heuberg: 822 m | |